{DIY-Anregung} Strickhandschuhe besticken

Strickhandschuhe Blumen

Am vergangenen Wochenende habe ich es endlich geschafft, meine Freundin S. in Würzburg zu besuchen. Dabei fielen mir sofort ihre ‚Handwärmer‘ auf – wie sie erzählte von ihrer Mama geerbt (was sollten sie auch sonst sein, wenn nicht alt?). Sie gefielen mir so gut, dass ich sie euch hier unbedingt als Anregung zeigen muss.. ich liebe sowiso sämtliche Ideen für Wollreste, und hier kann man ja sämtliche Stärken, Materialien und Farben prima vereinen! Außerdem kann man solche Blumenmuster, Punkte oder Ornamente herrlich ‚freestylen‘. Ein paar Anregungen habe ich euch hier, hier und hier herausgesucht.

Also – los an die Wollknäuelkiste, an die Handschuhe (die eventuell auch ein paar nun kaschierbare Löcher haben dürfen?) und an die Sticknadeln!

Falls ihr ähnliche selbstgemachte, gefundene, gekaufte oder geerbte Stücke habt würde ich mich sehr über Fotos & eine Zeigeerlaubnis freuen (senfgelb@freenet.de).

Handschuhe bestickt Blumen

Strickhandschuhe bestickt

FreundschaftLeider haben wir beide es bei aller Händchenhalterei vergessen, ein Foto in unseren beiden Rotkäppchenmänteln für die Schneiderin dieser zu schießen.. wollte ich eigentlich unbedingt machen. Dafür wenigstens an dieser Stelle ein großes Lob und eine Weiterempfehlung – mein dunkelroter besteht aus Wolle mit Kaschmiranteil, der noch dunklere von S. aus sehr schönem, dunkelroten Samt. Beide haben sie eine große Kapuze, Stoffbezogene Knöpfe und vor allem mein Lieblingsdetail – eine Schnürung am Rücken. Äußerst praktisch auch, um sie ganz einfach auf Winter- und Herbst-/Frühlingsgröße (mit nicht so vielen Schichten darunter) einzustellen. Hier findet ihr den Shop von Mondseide.

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{DIY-Suggestion} Embroidering woolen gloves

Last weekend I finally managed to visit my friend S. in Würzburg. I directly noticed her knitted gloves, and she told me, that she ‚inherited‘ them from her mum (what els should they be, if not old? Look how cute they are!). I liked them so much, and I really have to show them to you as a kind of suggestion for a DIY! I love projekcts with leftovers from wool, and here you’re free to combine colours, materials and thickness. Furthermore you can really freestyle these flowers, points and ornaments in an easy way – I founnd some suggestions for you here, here and here.

So – grab your box of wool leftovers, your gloves (that may also have some holes.. you can just sew them over) and the needles!

If you have some gloves of that kind – self-made, bought or found – I’d be really happy about som pictures! (senfgelb@freenet.de)

Unfortunately we missed (while holding each others hand) to shoot a picture of ourselves in our red-riding-hood coats for the tailor.. I really wanted to do that. But instead of a picture a big praise and a recommendation – mine is made from dark-red wool with some kashmir, the one from S. from ever darker red velvet of high quality. Both of them have a big hood, nice buttons with cloth on it and – my favourite detail  – a cording on the back. It’s not only really nice to look at, it’s also very useful during the change of seasons, when you start wearing more or less clothes under it. Here you can find the shop from ‚Mondseide‘.

{DIY} Lavendelsäckchen

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Heute habe ich mal wieder meine alten, noch ungebrauchten aber Hauptsache in Massen genähten Lavendelsäckchen hervorgekramt. Denn: Mein Lavendeldealer ist wieder auf dem Weihnachtsmarkt hier in Nürnberg, und hat den absolut weltbesten getrockneten Lavendel mitgebracht!

Ich habe die Säckchen vor ein paar Jahren zu Weihnachten verschenkt – teilweise bestickt, teilweise mehrere kleinere als Set und teilweise aus Retro- und Vintagestoffen genäht. Hier nun eine kleine Anleitung, in der ich euch Tipps geben möchte zu Fragen wie: Wie bekommt man die Schleife am wohlgeformtesten hin? Wie kann ich sie am besten Wiederverschließbar zum Nachbefüllen machen? Wo kann ich im Alltag Satinbänder für die Schleifen zweckentfremden?

Schritt 1: Stoff zuschneiden

Suche Dir einen schönen Stoff aus – die Säckchen sind natürlich auch eine prima Resteverwertung, da sie so klein sind. Meine Schablone für den oben abgebildeten hatte die Maße 11×33 cm, das Säckchen hat dann ungefüllt die Maße von 10×16 cm, das ist eine schön große, pralle Größe. Natürlich könnt ihr auch alle anderen Größen fertigen, probiert einfach etwas herum!

Schritt 2: Säckchen nähen

Da ich sie ja schon vor längerer Zeit genäht habe habe ich hiervon leider keine Abbildungen mehr – ihr solltet es aber hinbekommen, und unten habt ihr auch eine Innenseitenabbildung zur Verdeutlichung.

Als erstes wird der Rand an den beiden kurzen Seiten ca. 5mm nach hinten umgeklappt und umgenäht.

Dann den Stoffstreifen einmal in der Mitte falten (eure Säckchenform entsteht), die schöne Seite nach innen. Die beiden langen Seiten zunähen, da wo ihr vorher schon den Rand umgenäht habt (=später die Öffnung) offen lassen.

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Schritt 3: Befüllen

Nun das genähte Säckchen umdrehen und befüllen.

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Schritt 4: Die Schleife binden

Irgendwann hat mir mal jemand diesen Trick zum Schleifenbinden verraten – und ich habe mich schon sehr oft daran erfreut. Denn wenn man einfach ein Satinband um die Öffnung legen würde und zusammenbinden würde sähe es anders aus – oder?

Also: Zunächst ein farblich passendes Satinband abschneiden, meines war ca. 24 cm lang.

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Daraus legst Du nun folgendermaßen eine Schleife – das Ganze mit einer Stecknadel fixieren.

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Farblich passendes Garn auswählen (20-25 cm), und um die Schleife knoten (Die Schleife auf das Garn legen, und dieses quasi um die Stecknadel herumknoten. Die Seite, die auf dem Foto oben ↑ abgebildet ist, ist hinten; also hier kommt der Knoten hin).

Lavendel_9Lavendel_10Schritt 5: Das Ganze nun um die Öffnung des Säckchens legen, herumbinden und hinten mit einer Schleife verschließen. So kann es immer wieder geöffnet und bei Bedarf neu gefüllt werden!

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Mein Lieblingstip für die Schleifenbänder: Ich benutze hierfür auch die Träger, die manchmal in Pullover und T-shirts eingenäht sind! Die hängt man ja sowiso nie daran auf, und muss sie beim Tragen nur die ganze Zeit wieder ins Shirt stopfen.. oder? Ein Beispiel dafür seht ihr bei den 2 kleineren Säckchen auf dem Foto unten.

Und wenn der Lavendel mal (nach langer, langer Zeit) nicht mehr ganz so frisch riecht hilft folgendes: Schön kräftig auf dem Säckchen herumdrücken, die Blüten öffnen sich und geben noch etwas neuen Duft frei.

Liebe Grüße & euch allen einen schönen Tag!

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DIY: Lavender bags

Just look at the pictures – and don’t hesitate to ask questions :)

Lieblingsschmuckstücke: Emailblüten

Ich liebe liebe liebe sie einfach! Und könnte euch hunderte davon zeigen, alle gänzlich verschieden und aus verschiedenen Stilepochen (die hier gezeigten stammen größtenteils aus den 60er Jahren).

Sind die Farben nicht herrlich? Und der Glanz, und an manchen Stellen eben auch der nicht-mehr-Glanz der Emailoberfläche? Und ihre Unterschiedlichkeit? Und alle zusammen sowiso?

Nehmt euch auch die Zeit, die Fotos unten anzusehen – alle Stücke sind unglaublich schön. Ich finde es auch sehr schön, die Rückseiten dazu zu betrachten – hier wird die Hochwertigkeit der Verarbeitung immer besonders deutlich. Es waren einfach noch andere Zeiten.

Alle gezeigten Fotos stammen aus dem Shop von Frolleinwunder, deren Fähigkeit, diese und andere wunderschöne Stücke aufzutreiben, ich seit Jahren bewundere. Immer wieder klicke ich durch den Shop (und bedaurere jedes Mal bei den verkauften Artikeln, dass ich nicht doch das eine oder andere Stück erstanden habe).

Neben den hier gezeigten Blumenbroschen und -ohrringen findet ihr bei ihr auch allerlei anderen Schmuck, wobei man stets merkt, dass hier jemand am Werk ist, der sich unglaublich gut auskennt – viele Stücke tragen Stempel und stammen aus Häusern wie Trifari oder Coro.