Senfgelb in der NN

Das Lichterketten-DIY vor ein paar Wochen habe ich vor allem für einen Artikel in den Nürnberger Nachrichten gemacht. Eine Reporterin hatte mich angesprochen, ob ich für ihre neue Stil & Leben – Seite etwas in der Art machen könnte. Zu der Anleitung gehören dann immer noch ein paar Fotos & ein paar Sätze zur Person. Dafür war sie dann bei mir zu Hause – und durfte auch gleich mal mein kreatives Chaos begutachten. Der Text ist wirklich sehr schön geworden (Danke nochmal, Christine!). Die genaue Anleitung mit vielen weiteren Bildern findet ihr nochmal hier. Stil&Leben_NN

Übrigens habe ich jetzt eine neue Übersicht für die Anleitungen gemacht, ihr findet sie schön der Reihe nach, wenn ihr unter dem Banner (oben) auf ‚Überblick: DIY‘ klickt.

Überblick: DIY

banner_englischSenfgelb at Nürnberger Nachrichten (our daily newspaper)

The chain of lights-DIY a few weeks ago originally was for an article in the Nürnberger Nachrichten, which is our daily newspaper (in my city with about 500.000 residents). There is a new page about ‚Style & Life‘, and a reporter asked me to do something for it. In addition to the tutorial there are always some photos, and a few sentences about the person who did it. That’s why she also visited me – and had to deal with my creative chaos. I really like the text (and it’s about me!!! I can’t believe that I’m really doing all this) and say thank you to Christine! You can find the detailed tutorial here.

Furthermore I designed a new compendium for the DIY-Tutorials, you find them below the streamer, just click on ‚Überblick-DIY‘, like shown in the picture above.

{DIY} Lavendelsäckchen

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Heute habe ich mal wieder meine alten, noch ungebrauchten aber Hauptsache in Massen genähten Lavendelsäckchen hervorgekramt. Denn: Mein Lavendeldealer ist wieder auf dem Weihnachtsmarkt hier in Nürnberg, und hat den absolut weltbesten getrockneten Lavendel mitgebracht!

Ich habe die Säckchen vor ein paar Jahren zu Weihnachten verschenkt – teilweise bestickt, teilweise mehrere kleinere als Set und teilweise aus Retro- und Vintagestoffen genäht. Hier nun eine kleine Anleitung, in der ich euch Tipps geben möchte zu Fragen wie: Wie bekommt man die Schleife am wohlgeformtesten hin? Wie kann ich sie am besten Wiederverschließbar zum Nachbefüllen machen? Wo kann ich im Alltag Satinbänder für die Schleifen zweckentfremden?

Schritt 1: Stoff zuschneiden

Suche Dir einen schönen Stoff aus – die Säckchen sind natürlich auch eine prima Resteverwertung, da sie so klein sind. Meine Schablone für den oben abgebildeten hatte die Maße 11×33 cm, das Säckchen hat dann ungefüllt die Maße von 10×16 cm, das ist eine schön große, pralle Größe. Natürlich könnt ihr auch alle anderen Größen fertigen, probiert einfach etwas herum!

Schritt 2: Säckchen nähen

Da ich sie ja schon vor längerer Zeit genäht habe habe ich hiervon leider keine Abbildungen mehr – ihr solltet es aber hinbekommen, und unten habt ihr auch eine Innenseitenabbildung zur Verdeutlichung.

Als erstes wird der Rand an den beiden kurzen Seiten ca. 5mm nach hinten umgeklappt und umgenäht.

Dann den Stoffstreifen einmal in der Mitte falten (eure Säckchenform entsteht), die schöne Seite nach innen. Die beiden langen Seiten zunähen, da wo ihr vorher schon den Rand umgenäht habt (=später die Öffnung) offen lassen.

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Schritt 3: Befüllen

Nun das genähte Säckchen umdrehen und befüllen.

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Schritt 4: Die Schleife binden

Irgendwann hat mir mal jemand diesen Trick zum Schleifenbinden verraten – und ich habe mich schon sehr oft daran erfreut. Denn wenn man einfach ein Satinband um die Öffnung legen würde und zusammenbinden würde sähe es anders aus – oder?

Also: Zunächst ein farblich passendes Satinband abschneiden, meines war ca. 24 cm lang.

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Daraus legst Du nun folgendermaßen eine Schleife – das Ganze mit einer Stecknadel fixieren.

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Farblich passendes Garn auswählen (20-25 cm), und um die Schleife knoten (Die Schleife auf das Garn legen, und dieses quasi um die Stecknadel herumknoten. Die Seite, die auf dem Foto oben ↑ abgebildet ist, ist hinten; also hier kommt der Knoten hin).

Lavendel_9Lavendel_10Schritt 5: Das Ganze nun um die Öffnung des Säckchens legen, herumbinden und hinten mit einer Schleife verschließen. So kann es immer wieder geöffnet und bei Bedarf neu gefüllt werden!

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Mein Lieblingstip für die Schleifenbänder: Ich benutze hierfür auch die Träger, die manchmal in Pullover und T-shirts eingenäht sind! Die hängt man ja sowiso nie daran auf, und muss sie beim Tragen nur die ganze Zeit wieder ins Shirt stopfen.. oder? Ein Beispiel dafür seht ihr bei den 2 kleineren Säckchen auf dem Foto unten.

Und wenn der Lavendel mal (nach langer, langer Zeit) nicht mehr ganz so frisch riecht hilft folgendes: Schön kräftig auf dem Säckchen herumdrücken, die Blüten öffnen sich und geben noch etwas neuen Duft frei.

Liebe Grüße & euch allen einen schönen Tag!

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DIY: Lavender bags

Just look at the pictures – and don’t hesitate to ask questions :)

DIY: Stoffbezogene Lichterkette*

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Am Wochenende habe ich diese Lichterkette mit stoffbezogenen Mini-Lampenschirmchen ausprobiert. Eine Anleitung zum Nacharbeiten findet ihr nun hier:

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Ob ihr eine 10er-/20er- oder 50er Lichterkette wählt bleibt natürlich euch überlassen; auch, für welche Becher ihr euch entscheidet. Ich habe die ganz normalen, durchsichtig-geriffelten benutzt; manchmal bekommt man sie auch eingefärbt oder aus Papier. Diese Größe wird immernoch herrlich von den einzelnen Lämpchen ausgeleuchtet, ihr könnt aber auch kleinere ausprobieren. Einen Versuch wert wäre sicher auch mal eine Mini-Lichterkette mit den sehr kleinen Plastikschnapsbechern!

Schritt 1: Eine Schablone bauen

Becher längs aufschneiden, Boden herausschneiden. Die Wand bleibt übrig. Diese flach auf ein Stück Pappe legen und abzeichnen, ausschneiden. Macht die Schablone ca. 5 mm länger, damit am Ende ein Stück des Stoffes überlappt.

Tipp: Solche kleinen Schablonen lassen sich auch prima aus Selbstklebefolie oder doppelseitigem Klebeband fertigen. Diese dann einfach auf den Stoff kleben und drumherumschneiden – es entstehen keine Stiftspuren auf dem Stoff.

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Schritt 2: Alle Stoffteile ausschneiden

3_rSchritt 3: Die Becher bekleben

Hierfür hat sich für mich Ponal Holzleim bewährt. Becher mit einem Pinsel einstreichen, Stoff herumlegen. Überlappende Stelle ebenfalls bepinseln und alles vorsichtig andrücken. Der Stoff wirft keine Blasen, wenn doch kann er sehr leicht glattgezogen werden. Eventuelle Ränder abschneiden, trocknen lassen.

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6_r7_rSchritt 4: Lämpchen anbringen

In die Mitte des Bodens ein Loch pieksen (z.B. mit einer spitzen Pinzette), mit einer kleinen Schere einen Kreis ausschneiden, durch den das Lämpchen knapp hindurchpasst, am besten nur mit etwas Kraft. Das Lämpchen bis zur Hälfte hindurchstecken (die Birne ist innen weit weg vom Boden). Von außen mit etwas Heißkleber verkleben (trocknet schneller – sonst geht natürlich auch Bastel- oder Kraftkleber).

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Voilà, schon ist sie fertig! Eine wirklich einfache, aber effektvolle DIY-Anregung, die auch ein super Geschenk abgibt! Viel Spaß damit :)

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* Schöne Anleitungen für solcherlei Lichterketten habe ich schon viele gesehen – und sie nun endlich selbst ausprobiert. Meine Quellen für diese Idee findet ihr unter anderem hier und hier.

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… following soon!

Review: Die erste Ausgabe des brandneuen DaWanda Lovemags

DaWanda hat jetzt – zusätzlich zum halbjährlich erscheinenden Lovebook, welches ein reiner Produktkatalog ist – ein Magazin, das LOVEMAG. Die erste Ausgabe ist jetzt da, und kann im DaWanda-Kiosk käuflich erworben werden. Ich habe zum Glück ein paar Ausgaben zugesandt bekommen, und durfte heute schonmal bei Wintertee & weltbester Donauwelle darin schmökern. (Danke dafür, lieber Mitbewohner. Selten hat ein Kuchen von Dir so fabelhaft geschmeckt!)

Es gibt eine Handvoll Artikel, wie etwa die oben gezeigten Überlegungen über die ‚Handmade-Nation‘ oder ein Zweiseiter über die ‚Kreativhauptstadt Leipzig‘. Sowohl diese, als auch das Einleitungswort von Claudia Helmig sind schön geschrieben, und wie das ganze Lovemag schön & liebevoll gestaltet.

Auch wahnsinnig süß gestaltet: ‚Der ultimative Weihnachtswunschzettel‘. Mehr solcher schöner Illustrationen, bitte!

Von den per Titel angekündigten ‚tollen Anleitungen zum Selbermachen für alle‘ gibt es ganze 3 – die oben gezeigten Foto-Accessoires für die Silvesterparty, ein Weihnachtskerzenglas und die für den Turnbeutel, die mich als einzige wirklich begeistert hat.

Der Rest des Magazines besteht aus Produktfotos im Stile des Lovebooks. Zweifellos alles schön ausgesucht und hübsch präsentiert, aber das Magazin macht damit seinem Untertitel ‚Produktmagazin vom Online-Marktplatz für Selbstgemachtes und Unikate‘ wirklich alle Ehre.

Zwischen den Abbildungen der Produkte (durchgehend auf weißen Untergründen, wie immer..) finden sich kurze Infos zu einigen Herstellern, teilweise wird ihnen auch eine ganze Seite mit Produktfotos & speziellem Design gewidmet. Hier finden sich natürlich auch wieder viele, die man schon kennt.. aber beim Beobachten von Freunden und Familie ist mir aufgefallen, dass diese für einige eben doch noch neu sind, und oft mit großer Begeisterung nach den Shops und Lieblingsartikeln gesucht wird.

Grundsätzlich freue ich mich sehr, dass DaWanda jetzt ein eigenes solches Magazin auf den Markt gebracht hat. Ich blättere immer wieder gerne in Heften wie Cut oder der HandmadeKultur, und würde mir wünschen, dass das Magazin wächst und sich mehr in diese Richtung entwickelt, weg von der übermäßig vielen Werbung. Denn für diesen Inhalt würde ich persönlich es für 4,30 Euro nicht kaufen – für einen durchdachteren Inhalt mit vielleicht ein paar mehr aufwendigeren Anleitungen und mehr Artikeln würde ich hingegen vielleicht sogar noch etwas mehr ausgeben.

Natürlich ist es auf JEDEN FALL einen Blick wert – und wer eine Ausgabe in Druckform haben möchte kann sich gerne bei mir melden! Was übrig ist wandert mit auf die nächsten Märkte und wartet am Stand auf euch!

Für alle anderen gibt es hier die Digitalversion zum durchscrollen. Viel Spaß damit!

Review: DaWanda Lovemag No.1

… to be translated soon!